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Ab in den Urlaub

Zu den alltäglichen Gefahren im Urlaub. Spanien, Italien, Griechenland oder doch lieber in den Norden? Egal wohin der Urlaub führt es gibt einige Punkte, die überall zu berücksichtigen sind damit der Urlaub nicht zum Albtraum wird: Storno-Möglichkeiten, Sonne, Unwetter, Notrufnummern, der eigene Geiz.

Aufblasbarer Flamingo - Foto: Mozara/unsplash
1. Storno-Möglichkeiten

Schon klar, niemand storniert gerne seinen Urlaub. Aber manchmal mach einem das Leben einen Strich durch die Rechnung und man kann den Urlaub nicht wie geplant antreten oder muss in leider frühzeitig abbrechen.

In diesem Fall ist es gut wenn man die Möglichkeit hat, gebuchte Hotels und dergleichen zu stornieren.

Da heutzutage viele über das Internet über einschlägige Buchungsplattformen buchen, lauert hier bereits die erste Urlaubsfalle, denn bei Online-Plattformen ist eine kurzfristige Stornierung häufig nicht vorgesehen.

Besser also die Plattformen zur Recherche nutzen, die Buchung dann aber direkt beim Hotel oder über ein Reisebüro machen; das kostet zwar unter Umständen etwas mehr, aber dafür kann man im Worst-Case stornieren und bekommt sein Geld (zumindest zum Teil) zurück.

2. Sonne

Egal ob der Urlaub in den hohen Norden führt oder in den Süden, ein Sonnenbrand oder Hitzschlag kann ganz schnell zum Spielverderber werden, daher sollte Sonnenschutz eine Selbstverständlichkeit sein.

Regelmäßige Aufenthalte im Schatten und ausreichendes Trinken gehören da genauso dazu wie Sonnencreme.

Nur wie lange hält die jetzt??

Im Internet findet man häufig die Angabe: Sonnenschutzfaktor x 10 in Minuten.

Kommt schon ganz nah ran, aber so einfach ist die Sache leider doch nicht.

Zum einen reduzieren Schwitzen oder der Sprung ins Wasser diese Zeit.

Zum anderen gilt dies nur bis zu einem UV-Index von 8, sobald die Sonnenintensität stärker wird, reduziert sich die Zeit ebenfalls.

Außerdem sollten 2mg Sonnenschutzmittel/cm² Haut verwendet werden, das entspricht bei einem durchschnittlichen Erwachsenen in etwa 4 gehäuften Esslöffeln (~40 ml) was in den seltensten Fällen erreicht wird.

Um allen Faktoren Rechnung zu tragen sollte daher davon ausgegangen werden, dass die tatsächliche Schutzzeit nur bei etwa 60% der berechneten Zeit liegt.

Ein Berechnungstool für die Sonnenschutzzeit sowie einen Link zur UV-Index-Seite für Europa vom Deutschen Wetterdienst findet ihr bei den Links.

3. Unwetter

Speziell in den Bergen kann es schnell gehen und man steht mitten in einem Gewitter.

Im Idealfall ist eine Schutzhütte oder ein entsprechender Unterstand in der Nähe.

Wenn das aber einmal nicht der Fall sein sollte, gibt es ein paar Kleinigkeiten zu beachten damit der Urlaub oder Wandertag nicht mit einer Aufnahme im Krankenhaus in Folge eines Blitzschlags endet.

Buchen sollst du suchen, Eichen sollst du weichen: Dieses Sprichwort hat leider wenig mit der Realität zu tun, dem Blitz ist es egal wo er einschlägt meistens ist es der höchste Punkt in der Umgebung, einzelne Bäume oder kleine Baumgruppen sollte man in einem Gewitter daher besser meiden.

Auch das Blitze nie zweimal an derselben Stelle einschlagen ist ein Mythos. Da Blitze wie angesprochen häufig in den höchsten Punkt in einer Umgebung einschlagen, kann es eine Stelle sehr wohl mehrmals während eines Gewitters erwischen. Stellen in die ein Blitz bereits eingeschlagen ist also besser meiden.

Bei einem Gewitter flach auf den Boden legen: Zugegeben, man ist dadurch höchstwahrscheinlich zwar nicht der höchste Punkt in der Umgebung, sollte der Blitz jedoch in der Nähe einschlagen, kann das ganz schnell unangenehme Folgen haben.

Besser man hockt sich an einer möglichst vertieften Stelle im Gelände mit geschlossenen Beinen hin um die Kontaktfläche zum Boden so gering wie möglich zu halten und sich gleichzeitig so klein wie  möglich zu machen.

4. Notrufnummern

Niemand hofft, dass im Urlaub die Einsatzkräfte gerufen werden müssen, falls der Fall aber trotzdem mal eintreten sollte, sollte man die entsprechenden Notrufnummern kennen.

122, 133 & 144 funktionieren nämlich nur in Österreich, im Ausland haben die Einsatzorganisationen häufig andere Rufnummern, die sollte man sich am besten noch vor dem Urlaubsantritt ins Smartphone einspreichern damit sie zur Verfügung stehen, wenn man sie doch mal benötigen sollte.

5. Der eigene Geiz

Was einem den Urlaub noch vermiesen kann ist die eigene Einstellung.

„Wir haben dafür bezahlt, also nutzen wir das jetzt auch aus!“ ist ein Motto das aus einem entspannten Urlaub ganz leicht ein stressiges Pflichtprogramm werden lässt.

Egal ob man noch unbedingt zum Gipfel will, trotz aufziehendem Unwetter; den einen Tag am Strand nutzen möchte, trotz Sonnenbrand vom Vortag; oder Unbedingt noch das nächste Museum in der Stadt anschauen will, obwohl man eigentlich längst fix und fertig ist.

Manchmal ist es besser die Aktivitäten oder den Urlaub abzubrechen, oder auf einzelne Dinge zu verzichten. Das Angebot wurde dann vielleicht nicht zu 100% genutzt, aber man fährt dann erholt nach Hause und nicht von Urlaubsstress in die Arbeit.

 

In diesem Sinne wünsche ich und die JG-Blog Redaktion Allen eine schöne und sichere Urlaubszeit!